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Reinickendorf ist der zwölfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte am 31. Dezember 2018 insgesamt 265.225 Einwohner. Im flächenmäßig fünftgrößten Bezirk liegt der Tegeler See, ein verbreiterter Teil der Havel. Der Firmensitz der August Storck KG, einem der umsatzstärksten Produzenten von Süßwaren in Europa, befindet sich im Bezirk. Zu den bekanntesten Bauwerken in Berlin-Reinickendorf zählen u. a. das Schloss Tegel, der im Baustil des Backsteinexpressionismus errichtete Borsigturm sowie die Wohnbauten der Weißen Stadt, die zu den Siedlungen der Berliner Moderne gehören. Lage Der Bezirk befindet sich im Nordwesten Berlins. Die Nachbarbezirke sind im Südwesten Spandau, im Süden Charlottenburg-Wilmersdorf, im Südosten Mitte und im Osten Pankow. Der gesamte Norden grenzt an den brandenburgischen Landkreis Oberhavel. Siedlungsstruktur Sein Charakter ist von Wäldern und Gewässern geprägt, seine südlichen Teile haben aber in der Bebauung viele Ähnlichkeiten mit dem angrenzenden Ortsteil Wedding des Bezirks Mitte. Darüber hinaus liegt in Reinickendorf die zwischen 1929 und 1931 erbaute Siedlung Weiße Stadt und das von 1963 bis 1974 als Großbausiedlung geschaffene Märkische Viertel, in dem über 30.000 Menschen wohnen. In den restlichen Ortsteilen herrscht Einzelhausbebauung vor, die in einigen Bereichen wie Hermsdorf und insbesondere Frohnau auch villenartigen Charakter annimmt. Naturdenkmale Die Dicke Marie, eine Stieleiche im Tegeler Forst, gilt als ältester Baum in Berlin.[5] Ihr Alter wird auf 500–800 Jahre geschätzt. Ebenfalls im Tegeler Forst steht der höchste Baum auf Berliner Boden. Die sogenannte Burgsdorf-Lärche wurde 1795 gepflanzt und erreichte 2012 eine Höhe von 42,5 Metern.[6] Die Humboldteiche im Schlosspark Tegel erreicht mit 7,75 Metern den größten Stammumfang eines in Berlin stehend

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Artikel veröffentlicht am 31.01.2020

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